EINE STARTREFORM

Wir reden viel von den Alternativen und Reformen; es wird aber kaum etwas unternommen. Ein Durchbruch zu einer neuen Verständnis des Menschen und der Zeit läßt trotzdem hübsch auf sich warten. Im rein geistigen Sinn gibt es noch keine Anzeichen für eine soziale Umwandlung der Gesellschaft, die sich mit den technologischen Veränderungen messen könnte.

Vielleicht haben wir nur eine Initiation nötig, einen Anlaß sozusagen, der uns seinerseits auf den Weg der Veränderung bringen würde. Eine tiefgreifende, weltumfassende Veränderung, die sich dann ihrerseits als Auslöser weiterer Veränderungen betätigen wurde.

Natürlich mußte solch eine Veränderung auf einem Sektor der Gesellschaft erfolgen, wo sie von allen akzeptiert wäre; eine globale Veränderung würde logischerweise nur dann greifen, wenn sie weltweit wirken könnte. Und obwohl solch eine Veränderung, die die ganze Welt tangiert und doch von allen akzeptiert wird, als schier unmöglich anmutet, so gibt es doch ein Gebiet von äußersten gesellschaftlichen Relevanz, den man mit ein bißchen guten Willens als den ersten multilateralen und globalen Akt des Menschen ansehen könnte, als die allererste Tat einer neuen Zeit. Das neue Jahrtausend bietet sich hierfür geradezu an, denn ab da könnte man einen neuen, multilateralen Kalender installieren, der den Erfordernissen der postmodernen Gesellschaft angepaßt wäre.

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Der Kalender ist zweifelsohne ein von den notwendigsten und nützlichsten Orientierungssystemen die sich der Mensch je erschaffen hatte. Nicht wenige unserer Monumentalbauten haben wir dieser Einrichtung gewidmet: babylonische Zikkurats, aztekische Pyramiden, Stonehenge... Von der eminenten Wichtigkeit des Kalenders zeugt die Tatsache, daß es ohne irgendeine Form der Zeitrechnung keine organisierte Gesellschaft geben kann. Man darf behaupten, der Kalender bedingt die Kultur; es ist jedenfalls kein Zufall, daß sich unsere Zivilisation an den großen Strömen zu entwickeln begann, wo es dank regelmäßigen Überschwemmungen verhältnismäßig leicht war, einen Kalender zu erstellen. Selbst jene Gesellschaften, die es in ihrer Entwicklung nicht einmal so weit brachten, eine Religion zu begründen, kennen diese oder jene Form der Zeitrechnung; was darauf schließen läßt, daß der Kalender noch vor Gott erfunden wurde. Bereits der Primitivjäger, der soeben das Feuer zu beherrschen begann, entdeckte wohl die Regelmäßigkeiten in Bewegungen des Wildes, erschuf sich so, lange noch bevor Gott und Schrift erfunden wurden, erste Orientierung in der Abfolge der Zeit.

Sobald der Mensch etwas rechnen konnte, bastelte er an immer raffinierteren Zeitmaßstäben. Kalenderkonstruktionen wurden extrem komplizierte und verzwickte Angelegenheiten, denn, wie der Mensch das schnell herausfand, ein vollkommener Kalender war genauso unmöglich zu erstellen, wie die Quadratur des Kreises zu ermitteln oder das Wetter vorherzusagen; die Abfolge der Zeit ist eins von jenen rätselhaften Phänomenen, die sich an der Nahtgrenze zwischen der Mathematik und Ultraphysik befinden, für den Mensch gerade noch so weit erkennbar, daß er ihre Konturen erahnt, ihre Tiefen sich aber für sein rechnendes Auge in dem Nebel der Unvorstellbarkeit verlieren.

Jeder Kalender war und ist nach sehr speziellen Erfordernissen der Gesellschaft, der Zeit, ja selbst der Landschaft konstruiert, in der er entstand. Gesellschaftlich wurde der Kalender etwa durch die Religion, die Bräuche und andere Kulturattribute bedingt, zeitlich zum Beispiel durch klimatische Bedingungen und landschaftlich vielfach durch die Rhythmen der Feldarbeiten und der Viehzucht ( es ist ja klar, daß der Flosser auf dem Gelben Fluß einen anderen Kalender brauchte, als zum Beispiel ein Senner in den Alpen oder ein präkolumbianischer Rothaut auf den Prärien Amerikas). Ergaben sich im Lauf der Zeit in irgendeiner dieser Bedingungen eventuelle Veränderungen, mußte der Kalender unweigerlich neuen Faktoren angepaßt werden, sonst verlor man nur allzu leicht den Schritt, kam somit in Gefahr aus dem (Über)Lebensrhythmus zu geraten - eine Erklärung für viele Kalenderreformen die in der Geschichte vorgenommen wurden.

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Was es diese betrifft: es ist auffallend, daß diejenigen Reformen besonders tiefgreifend angelegt waren, die in den Zeiten der großen gesellschaftlichen Umbrüchen kreiert wurden - ein Anzeichen dafür, daß der Kalender nebst den rein materiellen Faktoren auch die transzendentalen berücksichtigen muß. Beispielhaft hierfür die, im Jahr 238 vor unserer Zeitrechnung in Ägypten ausgeführte, Reform, wo der seit Jahrtausenden an der Regelmäßigkeit der Nilüberschwemmungen basierende und gut funktionierende Kalender teilweise aufgegeben wurde. Diese Reform ist auf die vermehrte Kontakte verschiedener Zivilisationen zurückzuführen, die eine neue Zeit ankündigten, vielmehr bedingten. Knapp hundert Jahre davor eroberte Alexander Ägypten, öffnete somit das lange Zeit isolierte Land dem Einfluß anderer Kulturen. In dieser Situation funktionierte der alte ägyptische Kalender plötzlich nicht mehr. Damals galt es also, die Zeitrechnungen der verschiedenen Kulturen zu synchronisieren; der alte ägyptische Kalender war ja nicht mit anderen kompatibel. Mit ihrer Reform würdigten die Ägypter nur eine Tatsache, die die Griechen bereits erahnt und mit der Kalippos-Reform von 330 vor unserer Zeit berücksichtigt hatten.

Das Kunststück der Synchronisation der Kalender verschiedener Kulturen gelang Julius Caesar anläßlich der zweiten denkwürdigen Kalenderreform. Die neue Zeit wurde durch die endgültige Etablierung Roms als Weltherrscher eingeleitet. Diese Etablierung wiederum wurde durch Caesars Eroberungen realisierbar, und Caesar, eindeutig nicht nur der maßgebliche Vater, sondern zugleich auch das Kind dieser neuen Zeit, ermöglichte durch seine Reform des Kalenders einen besseren Ablauf der Arbeitsteilung in seinem riesigen Reich.

Der Julianische Kalender war so erfolgreich, daß man es erst sechzehn Jahrhunderte später notwendig fand, den Kalender einer neuen Situation anzupassen. Erste Unstimmigkeiten mit dem alten Kalender ergaben sich möglicherweise aus der Weltumsegelung Magellans, wo man die kalendarische Merkwürdigkeit entdeckte, daß man während einer Reise um den Globus, einen Kalendertag `verlor` (beziehungsweise `gewann`, wie das Vernes Phileas Phog passiert). Zu der Zeit war das Mittelalter bereits vorbei. Seit etwa hundert Jahren war man dabei, die ersten zarten Keime jenes Phänomens um den Erdball zu legen, das Teilhard de Chardin später als Noosphäre identifizieren wird - einer rein künstlichen Ökonische in der sich unsere Leben nun zunehmend abzuspielen begannen. Mit der ersten Kolumbusreise verwandelte sich die einstige römische Welt in eine globale Angelegenheit, und genauso wie Caesar damals einen einheitlichen Kalender brauchte, um seine Welt zu regieren, ergab sich nun die Notwendigkeit, einen Kalender auszuarbeiten, der neuen Erfordernissen und Aufgaben angepaßt sein mußte. Diese Voraussetzung wurde durch den Gregorianischen Kalender erfüllt.

Mehr schlecht als recht. Denn die Phase der Weltendeckungen war noch nicht einmal abgeschlossen, als man bereits die Notwendigkeit einer neuen Kalenderanpassung erkannte. Die Kolonialisierung und Ausbeutung der fremden Weltteile führten in Europa und manchen Gegenden der neuentdeckten Welt zur Industriellen Revolution. Von einem ruralen Wesen, das durch den natürlichen Rhythmus der Abfolge der Jahreszeiten bedingt funktionierte, mußte nun der Mensch für eine künstliche, der höheren Arbeitsorganisation angepaßten, Zeitauffassung diszipliniert werden. Obwohl an sich äußerst präzise, erfüllte der Gregorianische Kalender eben diese Voraussetzung nicht. Die Religiöse Auffassung der Zeit, gegeben im Wirken Gottes, der sechs Tage arbeitet und den siebten als Ruhetag benutzt, war mit den Nezessitäten der Industriezeit nicht zu vereinbaren: ein Stahlwerk konnte sich jenen Ruhetag rein physisch nicht leisten; um die verderblichen Waren schnell von A nach B zu bringen mußten die Räder der Eisenbahn auch Sonntags rollen.

So ist es kein Wunder, sondern eine der beachtlichen Leistungen der Französischen Revolution gerade das erkannt zu haben. Nur ein Jahr nach dem Sturm auf die Bastille, am 14. Juli 1790, trat der sogenannte Revolutionskalender in Kraft, und obwohl sehr unvollkommen, kompliziert und unpräzise, berücksichtigte er klar die Neuauffassung der Zeit indem er den Sonntag abschaffte. Die darauffolgende Reaktion kehrte bereits 1805 zum Gregorianischen Kalender zurück. Wohl geschah das aus Trotz den man neuen Ideen entgegenbrachte, rein praktisch gesehen, war das jedenfalls ein Rückschritt. Denn das Problem des unangepaßten Kalenders, das blieb.

Das Problem wurde sogar akuter. Um die Sonn-, beziehungsweise Feiertagsarbeit, zu ermöglichen mußten die Ämter immer neue Sondergenehmigungen an die Wirtschaft erteilen. Das reicht heute offensichtlich nicht mehr aus. Das Kontinuum der Vorgänge in der Hightechwirtschaft ist von solcher Komplexität, daß der herkömmliche Kalender einwandfrei ein wirtschaftlicher Störfaktor erster `Güte` ist - eindeutig ein Klotz am Bein der Gesellschaft. Sowohl die rein merkantilen Gründen einer globalen Weltwirtschaft wie die komplizierten und langwierigen Hightechprozesse und die rund um die Uhr schuftenden Roboter verlangen nach der Aufgabe der bisherigen Arbeitszeitregelung, die stur auf der biblischen 6+1 Formel basiert.

Die Notwendigkeit eines neuen Kalenders ergibt sich aber nicht minder aus rein geistigen Gründen. Wir sind eine Gesellschaft, die sich im ungeheuren Wechsel der Zeit befindet. Dieser Wechsel ist von paradigmatischer Natur: wie Prometheuse haben wir in die transzendentale Gebiete vorgedrungen, die den Kreatoren unseres gegenwärtigen Kalenders nicht nur unbekannt, sondern absolut unerahnbar waren; ihre Konstruktion ist schlichtweg unzeitgemäß. (Eine transzendentale Frage: klagen wir möglicherweise eben deshalb alle über akuten Zeitmangel?...)

Unsere Situation ist eigentlich klar. Mit der Explosion der ersten Atombombe haben wir mit überkommenen Vorstellungen vom Menschsein gründlich aufgeräumt. Die angesprochene Ökonische der Noosphäre - eine rein synthetische, durchwegs vom Mensch selbst erbaute Angelegenheit (eine stolze Leistung, übrigens, wir dürfen uns gratulieren) - ist zwar noch nicht lückenlos installiert, sie funktioniert aber bereits, und eben das ist, was uns von allen früheren Menschen unterscheidet. Technologisch gesehen haben wir uns in die Demiurgos verwandelt, in die Weltenerbauer. Mit dem Vordringen in die relativen und infinitesimalen Dimensionen der Schöpfung haben wir aber auch einen neuen, bisher unbekannten Lebensrhythmus erreicht. Unsere Arbeitsgewohnheiten haben sich genauso verändert wie unsere Freizeit, die sich, dank der Automatisation und Robotisierung der Produktion, eigentlich zu unserer Hauptbeschäftigung gemustert hat, beziehungsweise mustern wird. Und in diesem Sinn sind die sowohl aktuelle wie akute Diskussionen um die Neugestaltung der Arbeitszeit in den Servicebranchen, vor allem im Handel, zu verstehen.

Der Uralthut vom Ladenschlußgesetz stört nicht nur die Direktionen der großen Ladenketten; für eine Freizeitgesellschaft ist er eine archaische Zumutung. Entsprechenden Serviceangebot vorausgesetzt, würden unsere Städte ohnehin rund um die Uhr, nonstop sozusagen, also vierundzwanzig Stunden täglich leben, was eigentlich wegen der Synchronisierung der Wirtschaftslebens rund um den Globus auch dringend notwendig wäre – Internet funktioniert ja auch 24 Stunden täglich. Wir sind keine reine Tagwesen mehr; die Noosphäre muß aufrechterhalten werden, da gibt es keine Pause, immer mehr Menschen sind zur Nachtarbeit gezwungen. Durch neue Aufteilung der Arbeit könnte man gänzlich auf die aufreibende, folgenschwere und folgekostenträchtige, Schichtarbeit verzichten, und die Menschen nach ihren physiologischen Eigenschaften als Tag- beziehungsweise Nachttypus beschäftigen. Neben sonstigen Annehmlichkeiten, die der neue Kalender mit sich brächte, böte sich also, vor allem im Handel und auf sonstigen Servicegebieten, ein Arbeitsplatzpotential, das die prekäre Situation am Arbeitsmarkt gewiß zum guten Teil lindern könnte. Bei verkürzter Arbeitszeit, könnte man glatt vier- ja Sechsschichtbetrieb in den Kaufhäusern, Gaststätten, Verkehrsbetrieben und Behörden installieren, wodurch man unzählige Arbeitsplätze erschaffen würde, die durch gesteigertes Bruttosozialprodukt finanzierbar wären. Mit der zunehmenden Delegierung der produktiven Arbeit an die Roboter müssen wir ohnehin die Hauptakzente der menschlichen Tätigkeit auf den Kreativ- und Servicesektor setzen. Mit der Kalenderreform könnten wir bereits beginnen, notwendige Voraussetzungen dafür zu erschaffen.

Das meint, daß die Gesellschaft eine Ausbreitung in der Zeit unternehmen würde. Die Nachtzeit ist für die Gesellschaft bislang ja so gut wie unausgenutzte Zeit. Praktische Vorteile davon würden sich schnell zeigen. So würde unter anderem eine Verteilung des Verkehrs erfolgen.

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Es würde die Grenzen diese Ausführung sprengen, irgendwelche weitreichende Vorschläge für eine Kalenderreform anzubieten. Dafür gäbe es Berufenere, Spezialisten, die sich mit der Materie auskennen. Die Konstruktion eines neuen Kalenders wäre jedenfalls eine adäquate Aufgabe für die UNO, die sich gerade auf dem Gebiet der Synchronisation der neuen multilateralen Gesellschaft als Überbau der Nationen profilieren sollten. Mit einem, auf neue Weltbedürfnisse zugeschnittenen Kalender vermöchte man wenigstens einige Aspekten der menschlichen Welt auf einen Nenner zu bringen. Es wäre vielleicht nur ein kleiner, meint leicht auszuführender, Schritt für die Menschheit, doch könnte er uns durch seine nachhaltige Wirkung weit bringen.

Nur ein Vorschlag für den neuen Kalender: wir müssen den Jahreszähler unbedingt wieder auf Null bringen. Das Jahr, als die Computervernetzung der Welt gelang (das war, wenn ich mich nicht irre 1993) bietet sich von selbst als 0-Jahr an. Es ist nämlich nicht weiter zumutbar, daß die Christenkultur, den anderen Kulturen die eigene Zeitrechnung aufzwingt. Die Globalisation setzt eine globale Zeitrechnung voraus, das mit gleichen Recht für alle Kulturen bindend wäre. Jesus und sein Geburtstag sind eben nur für Christenkultur relevant, während die Geburt des Internets die Entstehung eines globalen Bewußtseins bedingt, d.h. für jede Kultur vom gleichen Gewicht ist.

Was es der Akzeptanz des neuen Kalender angeht. Die Welt wäre sozusagen `gezwungen` sich nach ihm zu richten, sobald ihn die Industrienationen anwenden. Wer das nämlich nicht tun würde, so wäre er von der globalen Kommunikation, somit auch vom Wirtschaftsleben gleichsam abgeschnitten.

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Wie könnte nun UNO einen neuen Kalender entwickeln? Zuerst wäre es notwendig, daß jeder UN-Mitglied seine Vorschläge für einen neuen Kalender vorlegt. Diese wären strikt nach den Notwendigkeiten des jeweiligen Staates, seiner Kultur, Bräuche, Klima und sonstigen Begebenheiten geraten. Aus solchen Vorschlägen erarbeitet man dann einen Durchschnittskalender, also einen, der den meisten Vorschlägen am näherten kommt. Dieser sollte dann wieder von allen Mitgliedern durchgesehen und mit eventuellen Verbesserungsvorschlägen versehen werden. Aus diesem Material erst erstellt man dann einen UN- oder einen Weltkalender, der mit Sicherheit den Wünschen meister Menschen ziemlich weit entgegenkäme, anderseits aber die Zeitrechnung doch tatsächlich reformieren, sie also neuen Begebenheiten anpassen würde.

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Wie Weihnachten auch für Nichtchristen einen Feiertag bedeutet (zum Beispiel für Japaner), weil er sozusagen eine universelle Gültigkeit besitzt, so hat auch der Sonntag einen Sinn für alle Menschen. Es ist nach wie vor vernünftig und dem Körper und Geist dienlich, einen Ruhetag einzuschalten und aus dem Streß und Trott des normalen Alltags auszusteigen.

Freilich muß so ein Tag nicht für alle Menschen der gleiche Tag sein; in einer globalen Gemeinschaft wäre so ein Tag auch schwer vorstellbar: er würde die Welt für vierundzwanzig Stunden absolut lähmen, ist zudem kaum zu verwirklichen, da die globale Zeit im Gegensatz zur lokalen keine statische, sondern eine höchst mobile und unberechenbare Angelegenheit ist. Das meint, manche werden den Sonntag am Montag, beziehungsweise Diensttag, Donnerstag, Freitag usw. haben müssen – Sonntag für alle und keinen.

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Die Notwendigkeit der Aufgabe des Kalenders: Internet kennt weder Feiertage noch die Tageszeit als Normalzeit. Die ganze Welt wird sich auf eine Weltzeit anrichten müssen, die als Nullstunde die Datumsgrenze haben wird. Das heißt, wenn es für Tonga-Kanaken 12 schlägt, so wird es auch in Europa und überall in der Welt zwölf schlagen. Die Tageszeit an sich wird nicht (mehr) wichtig sein, man wird seine persönliche Zeit eben nach der Weltzeit konstruieren, so wird man vielleicht um 13 Uhr WZ schlafen gehen, egal ob das nach der lokalen Zeit Morgen oder Mittag oder Abend sein wird.

 

 

 

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